Der US-amerikanische Hersteller von Elektroautos bestätigte, dass die in einigen seiner Baureihen für die Entriegelung eingesetzte Bluetooth Low Energy (BLE)-Technik Sicherheitslücken aufweist. Das Cybersicherheitsunternehmen NCC Group hat in Tests nachgewiesen, dass Tesla-Fahrzeuge der Typen Model 3 und Model Y mit einem einfachen Trick über eine Distanz von 25 Metern per Smartphone entriegelt und fahrbereit gemacht werden können.
Eine Möglichkeit, das Fahrzeug vor unautorisierten Zugriff zu schützen, ist die Aktivierung der Funktion "Zum Fahren PIN eingeben", was jedoch nicht das Öffnen des Fahrzeugs verhindert.
Tesla ist nur ein Beispiel für den Anwendungsfall von BLE zur Entriegelung von smarten Schlössern per Smartphone-App. Auch andere vernetzte Türschlösser setzen auf den Standard und sind von der Sicherheitslücke betroffen. Für den Einsatz in Schließmechanismen war die Technologie ursprünglich nicht vorgesehen, wurde aber dennoch von einigen Unternehmen dafür übernommen.
NCC Group hat Tesla sowie die Produzenten der BLE-basierten Türschlösser über diese Erkenntnisse informiert.