Tracking-Smartwatches kommen unter anderem bei Demenzkranken zum Einsatz, um deren Aufenthaltsort zu kontrollieren oder sie an die Einnahme von Medikamenten zu erinnern. Bei einer solchen Smartwatch, deren Hersteller nicht eindeutig identifiziert werden konnte, welcher aber mutmaßlich aus China stammt, haben Sicherheitsforscher eine Sicherheitslücke identifiziert, die Hackern Zugriff auf die Tracking- und Benachrichtigungsfunktionen der Uhr ermöglichte.
Konkret betraf die Sicherheitslücke die SETtracker-App der Uhr. Über diese war es für Hacker theoretisch möglich, den Nutzern der Uhr falsche Erinnerungen zu senden. Dadurch hätte es zur Über- oder Unterdosierung von Medikamenten kommen können.