Die Betreiber der Cl0p-Ransomware gaben auf ihrer Website bekannt, einen Datensatz von Transport for NSW, der Transportagentur des australischen Bundesstaates New South Wales, erbeutet zu haben. Um das Leaken der Daten zu verhindern, fordern sie die Agentur zur Zahlung eines Lösegelds auf. Transport for NSW untersucht gegenwärtig noch die Reichweite und Auswirkung des Vorfalls.
Für ihren Angriff nutzten die Hacker eine mittlerweile geschlossene Zero-Day-Sicherheitslücke im Datentransferservice FTA des Anbieters Accellion. Aufgrund der gleichen Sicherheitslücke war es in jüngster Vergangenheit bereits bei mehreren anderen Unternehmen und Institutionen zu Datenpannen gekommen.