Die Websites von mindestens 15 ukrainischen Regierungsstellen wurden von unbekannten Hackern kompromittiert, verunstaltet und anschließend offline geschaltet. Betroffen waren u.a. die Websites der Ministerien für auswärtige Angelegenheiten, Landwirtschaft, Bildung und Wissenschaft, Sicherheit und Verteidigung sowie das Online-Portal des Ministerkabinetts.
Die Verunstaltungen waren in Ukrainisch, Russisch und Polnisch verfasst und warnten die Besucher der Seiten, dass alle in das öffentliche Bürgernetzwerk hochgeladenen Daten offengelegt seien. Wie die ukrainische Cyberpolizei mitteilte, handelt es sich dabei aber um falsche Drohungen mit dem Ziel, die Bürger zu erschrecken.
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein veraltetes CMS-System die Schwachstelle, auf die der Cyber-Angriff abzielte. Vorhandene Sicherheitsupdates waren nicht zeitnah angewendet worden. Über die Herkunft der Hacker und den Ursprung des Angriffs gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse.