Nachdem eine von zahlreichen US-Unternehmen und -Institutionen verwendete Netzmanagement-Software des US-Anbieters SolarWinds von Cyber-Kriminellen kompromittiert worden war, wurde nun bekannt, dass auch Systeme des US-amerikanischen IT-Unternehmens VMware von den Folgen des Vorfalls betroffen sind.
Laut einer Stellungnahme des Unternehmens sei eine mittels der gehackten Software SolarWinds Orion installierte Hintertür in ihren Systemen identifiziert worden. Allerdings lägen dem Unternehmen derzeit keine Hinweise dafür vor, dass diese von den Angreifern auch tatsächlich verwendet worden ist. Das Unternehmen widersprach ebenso einem zuvor veröffentlichten Bericht der NSA darüber, dass auch VMware-Software kompromittiert und zusätzlich zur SolarWinds-Software für Angriffe auf hochrangige Ziele verwendet wurde.
Dem Vorfall war ein Hack der Software von SolarWinds vorausgegangen. Diese wird nicht nur von vielen Unternehmen, sondern auch von zahlreichen hohen Regierungsbehörden der USA verwendet.