Sicherheitsforscher von Guardio Labs haben Anfang September 2025 eine neuartige Cyberangriffsmethode namens „Grokking“ identifiziert. Dabei missbrauchten Kriminelle gezielt den KI-Assistenten Grok auf der Plattform X, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen und schädliche Inhalte zu verbreiten. Die Angreifer versteckten manipulierte Links in den Metadaten von Werbeanzeigen und brachten Grok dazu, diese in seinen Antworten sichtbar zu machen. So gelangten die vermeintlich legitimen URLs an ein breites Publikum. Zahlreiche Nutzer wurden auf betrügerische Webseiten mit Schadsoftware und Phishing-Fallen geleitet. Guardio Labs spricht von mehreren hundert aktiven Konten.