Pandemiebedingt wurden viele Meetings auf Online-Plattformen verlegt. Ein populärer Anbieter dafür ist Zoom. Dort wurden in den letzten Wochen etliche Meetings durch das Einblenden von teilweise verstörenden Inhalten "gecrasht". Experten nennen dies "Zoombombing". Hierbei schaffen Hacker es, sich in die Zoom-Meetings einzuwählen und ebenfalls Ihren Bildschirm oder ein Anzeigebild mit den anderen Nutzern zu teilen. In einem virtuellen Gottesdienst kam es so zum Abspielen von Inhalten zu Kindesmissbrauch, in anderen Fällen zur Darstellung pornografischer Inhalte oder nationalsozialistischer Symbole wie dem Hakenkreuz. Die National Crime Agency aus dem Vereinigten Königreich hat sich dieser Vorfälle nun mit anderen Experten aus dem privaten und öffentlichen Sektor angenommen.