Die Sicherheitsbulletins des Videokonferenz-Tools Zoom vom 27. April 2022 beschreiben zwei Schwachstellen, deren Schwere in Bezug auf das Nutzerrisiko vom Softwarehersteller als "hoch" eingestuft wurde.
Das erste dieser Probleme bezieht sich auf die Möglichkeit der Rechte-Ausweitung im Rahmen eines Reparaturvorgangs des Installationsprogramms. Ein böswilliger Akteur könnte diese Schwachstelle nutzen, um Daten oder Ordner auf Systemebene zu löschen.
Die zweite Schwachstelle erlaubt, im Rahmen des Aktualisierungsvorgangs die vorhandene Version auf eine ältere, weniger sichere Variante von Zoom auszutauschen und so die Sicherheitslücken dieser Vorgängerversion auszunutzen.
Hinweise auf die betroffenen Versionen und Möglichkeiten zum Schutz liefert das Sicherheitsbulletin von Zoom, welches unter den Referenzen aufgeführt ist.