Am 2. November 2026 griff ein unbekannter Täter einen Anbieter von Kältetechnik an, der den französischen Blutspendedienst Établissement français du sang (EFS) beliefert. Der EFS ist die einzige zivile Organisation für Blutspende und Transfusion in Frankreich.
Die Angreifer änderten die Betriebsparameter von Kühlräumen, die von dem betroffenen Anbieter bedient werden. In drei Blutbanken stiegen die Temperaturen in den Kühlräumen daraufhin an. Die Überwachungs- und Alarmsysteme des EFS meldeten die Abweichungen jedoch rechtzeitig.
Die Teams griffen rechtzeitig ein und verlegten die Produkte in andere Einrichtungen. Nach Angaben des EFS blieben alle Blutprodukte unverändert, Entnahme und Auslieferung liefen weiter. Der EFS arbeitet mit der Cybersicherheitsbehörde ANSSI und dem Gesundheitsministerium zusammen und überwacht seine Geräte stärker.