Am 4. April 2026 wurde der Cloud-Dienstleister Anodot Opfer eines Cyberangriffs. Über kompromittierte Systeme flossen später Daten aus angebundenen Cloud-Umgebungen ab, nachdem die Täter offenbar Authentifizierungs-Token abgegriffen hatten. Die Hackergruppe ShinyHunters reklamierte den Zugriff, setzte eine Frist bis zum 21. April und drohte mit der Veröffentlichung der Beute.
Betroffen waren laut Berichten vor allem transaktionsbezogene Informationen; sensible Zahlungsdaten seien nicht abgeflossen. Für Außenstehende zeigte sich damit ein klassischer Supply-Chain-Angriff: Ein Dienstleister wurde kompromittiert, und über ihn gelangten Kundendaten in fremde Hände. Zu den Opfern gehört unter anderem der Modekonzern Zara.