Mehrere Medien berichteten Mitte März 2026, dass Arndt Freytag von Loringhoven, ehemaliger Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Opfer eines gezielten Cyberangriffs wurde. Der 69-Jährige, der bis 2019 als NATO-Diplomat für Nachrichtendienste arbeitete, fiel auf eine täuschend echte Phishing-Nachricht in der Signal-App herein. Er verriet seine PIN einem falschen Support. So erhielten Unbekannte Zugriff auf sensible persönliche Daten. Die Hacker versuchten diese Methode bei weiteren Amtsträgern, Militärs und Journalisten.
Ermittler vermuteten einen russischen Spionagehintergrund. Niederländische Geheimdienste stuften es ähnlich ein. Beweise fehlten jedoch. Freytag warnte umgehend seine Kontakte, löschte sein Konto und wies auf russische Kampagnen hin. Behörden stellten betroffene Geräte sicher. Der Verfassungsschutz klassifizierte den Fall als „sicherheitsrelevant“. Staatsgeheimnisse galten als unberührt.