Im Juli 2019 verschaffte sich ein Betrüger Zugang zum E-Mail-Konto eines Mitarbeiters, nachdem dieser einem Phishing-Betrug zum Opfer gefallen war. Gestohlen wurden u.a. Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Führerscheinnummern, Informationen über medizinische Behandlungen, einschließlich Diagnosen, Gesundheitszustände sowie Medikamente, und teilweise finanzielle Informationen.
Avalon Healthcare informierte die Betroffenen und zuständigen Behörden erst ca. 10 Monate nach dem Einbruch. Dabei handelte es sich um ca. 14.500 Avalon-Mitarbeiter und -Patienten, darunter 1.649 Bürger aus dem Staat Oregon.
Nach umfassenden Untersuchungen schloss das Unternehmen mit den Staatsanwaltschaften Utah und Oregon einen Vergleich über eine Zahlung in Höhe von 200.000 Dollar und verpflichtet sich, weitere Datensicherheitsmaßnahmen zu entwickeln und einzuhalten, um sein Informationssicherheitsprogramm zu stärken und die persönlichen Daten von Mitarbeitern und Patienten zu schützen.