Eine Niederlassung der Banque of Africa in Mali wurde Opfer einer Cyberattacke, bei welchem es Angreifern gelang, über den lokalen E-Mail-Dienst und einige lokale Arbeitsstationen in das Informationssystem einzudringen. Die Hacker erlangten einen Teil der Daten, darunter vor allem Verträge, E-Mails, Kundenportfolios, sowie die Liste der Benutzercodes von Western Union Agenturen in ganz Mali. Dass auch Daten anderer Filialen betroffen sind, kann nicht ausgeschlossen werden. Die Aufsichtsbehörden wurden unverzüglich über den Vorfall informiert und die erforderlichen rechtlichen Schritte wurden eingeleitet.
Die Cyberkriminellen forderten ein Lösegeld in Höhe von 10.000.000 US-Dollar. Ansonsten würden die Daten nach drei Tagen, am 19. Februar 2023, veröffentlicht werden.
Ob der Forderung nachgekommen wurde, ist nicht bekannt. Einige Daten seien jedoch im Internet veröffentlicht wurden.