Die Kryptowährungsbörse Bitget hat einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall bestätigt, bei dem Angreifer rund 351,6 Millionen US-Dollar aus mehreren Hot Wallets entwendeten. Entdeckt wurde der Vorfall am 24. September 2026. Nach Angaben der Unternehmensführung verschafften sich die Täter direkten Zugriff auf Teile der Wallet-Infrastruktur beziehungsweise auf interne Systeme und transferierten die Gelder auf externe Adressen. Als Sofortmaßnahme setzte Bitget Auszahlungen aus und aktivierte interne Notfallprotokolle. Das Unternehmen bringt den Angriff mit der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe in Verbindung, veröffentlichte bislang jedoch keine technischen Belege für diese Zuordnung. Nach Angaben der Börse sollen mögliche Verluste durch einen bestehenden Schutzfonds für Nutzer vollständig gedeckt werden.