Am 24. Oktober 2026 wurde eine weitreichende Skimming-Kampagne gegen die brasilianische E-Commerce-Plattform Convertr aufgedeckt. Täter hatten ein von dem Dienstleister selbst gehostetes „Plausible“-Analyseskript manipuliert, das auf den Checkout-Seiten der angebundenen Onlineshops integriert war. Als Einfallstor diente mutmaßlich die bekannte Schwachstelle CVE-2026-8467 in einer veralteten Installation der Analysesoftware.
Über den eingeschleusten Schadcode wurden systematisch sensible Zahlungsinformationen der Endkunden exfiltriert. Zu den abgegriffenen Daten zählen Kartennummern, Ablaufdaten, CVV-Prüfziffern, Namen der Karteninhaber sowie die brasilianische Steueridentifikationsnummer (CPF). Convertr hat den Skimmer nach der Entdeckung umgehend entfernt, die kompromittierte Software aktualisiert und die betroffenen Händler sowie Zahlungsdienstleister über den Vorfall informiert.