Mehrere Einrichtungen, die gegenwärtig COVID-19 erforschen und mit der Impfstoffentwicklung beschäftigt sind, darunter ein Gesundheitsministerium, sind seit September 2020 von Hackern mit dem Ziel der Informationsverschaffung infiltriert worden. Dies geht aus einer Untersuchung des IT-Sicherheitsdienstleisters Kaspersky hervor.
Den Angreifern gelang es, die Malwares wAgent und Bookcode in die Systeme der betroffenen Einrichtungen einzuschleusen und sich so eine Hintertür für spätere Zugriffe zu schaffen. Als Verantwortlicher konnte die Lazarus-Gruppe identifiziert werden, die aus Nordkorea stammt und dort staatlich unterstützt wird.
Kaspersky machte die Namen der betroffenen Einrichtungen nicht öffentlich. Seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie war es bereits zu mehreren Cyber-Angriffen auf Forschungseinrichtungen durch staatlich unterstützte Hacker gekommen.