Am 9. April 2026 kompromittierten Unbekannte gegen 15 Uhr die Website und Download-Links des französischen Entwicklers CPUID. Betroffen waren die weit verbreiteten Systemanalysetools CPU‑Z und HWMonitor. Zwischen dem Angriff und etwa 10 Uhr am 10. April ersetzten die Täter zeitweise legitime Downloads durch manipulierte Installer, die per DLL‑Sideloading den Fernzugriffs‑Trojaner STX RAT nachluden. CPUID betonte, die signierten Originaldateien seien unverändert geblieben. Der eigentliche Schaden lag jedoch in der Lieferkette. Wie viele Nutzer betroffen waren, blieb zunächst offen.