Im Juni 2019 wurde die kanadische Finanzgenossenschaft Desjardins Opfer eines Datendiebstahls. Betroffen sind die persönlichen Daten von 9,7 Millionen Privatkunden.
Ein ehemaliger Mitarbeiter und seine Komplizen verursachten den Diebstahl. Namen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern, Adressen und Telefonnummern wurden kompromittiert. Passwörter und Kontoinformationen blieben jedoch sicher.
Im Zusammenhang mit dem Datenleck wurden vier Personen festgenommen. Weitere Haftbefehle sind ausgestellt.
Der Datenabfluss führte zu mehreren Sammelklagen gegen Desjardins. Das Unternehmen einigte sich mittlerweile mit den Klägern auf 200 Millionen US-Dollar Schadensersatz.