Ende Juni 2026 wurde die französische Steuerbehörde, die Direction générale des Finances publiques (DGFiP), Opfer eines Cyberangriffs. Die Täter exfiltrierten Daten von 678.000 Privatpersonen und Unternehmen. Bei den Privatpersonen umfassen die gestohlenen Daten Einkommen, Steuerdetails, Steuersätze und familiäre Verhältnisse. Bei den Unternehmen wurden SIREN-Registrierungsnummern, Geschäftsadressen und Adressen von Bevollmächtigten entwendet. Laut der Behörde wurde kein Zugriff auf die gesicherten Online-Konten der Steuerzahler erlangt. Die Staatsanwaltschaft Paris hat eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet.