Im August 2025 wurde öffentlich, was russische Geheimdienstakteure bereits seit Jahren taten: Sie hatten sich ungestört in das elektronische Aktensystem CM/ECF der US‑Bundesgerichte eingelesen. Die Hintertür waren seit 2020 bekannte, nie geschlossene Sicherheitslücken. Mindestens acht Bezirksgerichte, darunter New York und North Dakota, waren betroffen. Besonders brisant war der Zugriff auf versiegelte Dokumente und Fälle mit nationaler Sicherheitsrelevanz. Die Justiz untersagte daraufhin das Hochladen sensibler Dateien und führte Zwei‑Faktor‑Authentifizierung ein; das dezentrale System bleibt jedoch ein Flickenteppich. Eine umfassende Sanierung ist geplant, doch Kosten und Zeithorizont sind offen.