Ein ehemaliger Administrator eines nicht namentlich genannten hawaiianischen Finanzunternehmens hat sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt, das Computernetzwerk seines früheren Arbeitgebers sabotiert zu haben. Sein Ziel war es dabei, das Unternehmen dazu zu bringen, ihn mit einem höheren Gehalt wieder einzustellen.
Der frühere Mitarbeiter hatte seine alten Zugangsdaten verwendet, um den Web- und E-Mail-Datenverkehr des Unternehmens an Computer zu leiten, die nicht zum Unternehmensnetzwerk gehörten, und das Unternehmen aus dessen Account bei einem Domain-Registrar auszusperren. Infolge der Manipulation war es beim Unternehmen über mehrere Tage zu Ausfällen gekommen.
Dem Beklagten drohen eine Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren sowie eine Geldstrafe von bis zu 250.000 USD.