In der Nacht zum 5. August 2026 scheiterte am Flughafen Leipzig/Halle ein mutmaßlicher Anschlagsversuch mit einer mobilfunkgesteuerten, sprengstoffbeladenen Drohne nahe stationierter ukrainischer Antonow‑Transportflugzeuge. Der Semtex‑Sprengstoff löste sich beim Zusammenstoß mit einem Flugzeugflügel, explodierte jedoch nicht.
Zudem kollidierte ein DHL‑Frachtflugzeug mit einem unbekannten Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne. Ein Flughafenmitarbeiter entdeckte später eine Drohne und alarmierte die Sicherheitskräfte.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Eine DNA‑Spur soll mit einer Paketexplosion im DHL‑Logistikzentrum Leipzig aus Juli 2024 übereinstimmen.
Als Reaktion kündigte Innenminister Dobrindt eine Verdoppelung der Drohnenabwehreinheiten der Bundespolizei an.