Mehrere Gemeinden auf der schwedischen Insel Öland wurden von einem Cyberangriff getroffen, bei dem es den Angreifern gelang in ihre IT-Systeme einzudringen. Die Cyberkriminellen beobachteten den Datenverkehr und schöpften Daten ab. Um welche konkreten Daten es sich handelte, ist noch nicht geklärt.
Die Gemeinden Borgholm und Mörbylånga riefen in Folge des Angriffs eine Krisensituation aus.
Aufgrund des Vorfalls war die Website einer der Gemeinden vorübergehend nicht erreichbar. Auch verwaltungsinterne E-Mail-Systeme sowie ein Reihe von Bürgerdiensten, die von beiden Kommunen angeboten werden, fielen aus, darunter auch Gesundheitsdienste. Zwischenzeitlich musste auf manuelle Bearbeitung umgestellt werden.