Zwei Angestellte des holländischen städtischen Gesundheitsdienstes GGD Amsterdam werden beschuldigt, Daten von COVID-19-Patienten gestohlen und diese auf Messenger-Diensten wie Telegram, Snapchat und Wickr zum Verkauf angeboten zu haben. Die Daten sollen Namen, Adressen, Geburtsdaten sowie die Sozialversicherungsnummer enthalten haben.
Die beiden Beschuldigten, ein 21-Jähriger aus Heiloo und ein 23-Jähriger aus Alblasserdam, arbeiteten in einem Callcenter des GGD. Am 23. Januar wurden sie von der Polizei verhaftet und ihre Computer beschlagnahmt.
Nachtrag vom 11. Mai 2023:
Aufgrund des Sicherheitsvorfalls wurde das Gesundheitsministerium nun von einer Stiftung verklagt. Die Stiftung fordert für sämtliche Betroffene eine Kompensation in Höhe von mind. 500 Euro. Für Personen, die nachweisen können, dass ihre Daten missbraucht wurden, fordert die Stiftung mind. 1500 Euro.