Cyber-Kriminelle haben einen Update-Server von Gigaset, einem deutschen Hersteller von Telekommunikationsgeräten, gehackt. Anschließend nutzten die Angreifer den kompromittierten Server, um Malware auf Android-Geräten des Herstellers zu verteilen.
Dies wurde bekannt, nachdem ab dem 27. März 2021 Nutzer sich darüber beklagt hatten, dass ihre Geräte automatisch den Web-Browser öffneten und dort auf Seiten navigierten, die für Handyspiele warben. Nach Angaben des Branchenportals BornCity war eine bösartige App namens „easenf“ dafür verantwortlich. Die App war über Softwareupdates installiert worden und installierte sich erneut, sollte sie entfernt werden. Auch andere Malware-Apps mit den Namen „gem“, „smart“ und „xiaoan“ wurden auf den Geräten gefunden.
In einer Stellungnahme teilte Gigaset mit, dass der Vorfall zum 7. April behoben werden konnte.