Der US-amerikanische Cloud-Plattformbetreiber Heroku, dessen Zugangstoken im Zuge des Hackerangriffs auf GitHub Mitte April 2022 gestohlen worden waren, zwingt einen Teil seiner Kunden zur Änderung ihrer Zugangsdaten und Passwörter.
Heroku, eine Tochtergesellschaft von Salesforce, hat die betreffenden Kunden darüber in Kenntnis gesetzt, dass deren Passwörter ab einem bestimmten Zeitpunkt zurückgesetzt werden, sofern diese Kunden dies nicht innerhalb einer kurzen Frist selbst tun. Nach Angaben des Untnernehmens war die Maßnahme nötig, weil das gestohlene OAuth-Token im Zusammenhang mit einer weiteren Kompromittierung einer internen Kundendatenbank eingesetzt wurde.
In Fachkreisen wurde diese Art der Kunden-Kommunikation scharf kritisiert. Das Unternehmen begründete seine Vorgehensweise hingegen mit dem bestehenden Sicherheitsrisiko.