Cyberkriminelle der Rhysida-Ransomware-Gang haben den Spieleentwickler Insomniac, der zu Sony gehört, am 11. Dezember 2023 als Opfer gelistet. Die Täter behaupten bei einem Angriff sensible Daten gestohlen zu haben. Zum Beweis für den tatsächlichen Besitz von Informationen luden die Cyberkriminellen Scans von Pässen von Mitarbeitern sowie persönliche Dokumente, Mails und Screenshots des nicht veröffentlichten Spiels Wolverine 2 für die Playstation 5 hoch.
Sony hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die Cyberkriminellen bieten die Daten für 50 Bitcoin (ca. 2 Millionen Euro) online zum Verkauf an. Wenn sich bis zum 19. Dezember 2023 kein Käufer findet, oder Sony selbst die geforderte Summe zahlt, droht die Gruppe damit, sämtliche Daten zu veröffentlichen.
Nachtrag vom 4. Januar 2024:
Rhysida hat wenige Tage nach dem Auflisten sämtliche Daten im Umfang von 1,67 Tb veröffentlicht. Unter den Daten befanden sich Präsentationen, E-Mails, Rechnungen und Verträge, die personenbezogene Daten von Angestellten enthielten.