Der südkoreanische Telekommunikationsriese KT hat rund 600.000 Kunden mit Malware infiziert. Der Angriff begann im Mai 2020 und dauerte fünf Monate. Betroffen waren Nutzer von Peer-to-Peer-Diensten wie "Webhard". Die Malware überwachte ihre Aktivitäten und löschte Dateien.
Nutzerbeschwerden nach dem Ausfall zahlreicher Webspeicher brachten den Angriff ans Licht. Die Polizei ermittelt gegen das Unternehmen. Der Telekommunikationsanbieter begründet sein Vorgehen, dass er die P2P-Software als Malware eingestuft habe. Es wird vermutet, dass das Unternehmen ein eigenes Malware-Team beschäftige um die Schadsoftware zu entwickeln. KT drohen rechtliche Konsequenzen und ein massiver Vertrauensverlust.