Der Hypothekenkreditgeber Loandepot hat am 8. Januar 2024 gemeldet, von einem Cyberangriff getroffen zu sein. Der Angriff, bei dem die Cyberkriminellen Systeme verschlüsselten, sorgte bei dem Finanzunternehmen für Ausfälle der Systeme für die Telefoninfrastruktur und der Systeme für die Verarbeitung von Krediten.
LoanDepot äußerte nicht, ob Kunden- oder Unternehmensdaten bei dem Vorfall gestohlen wurden oder ob es sich bei dem Angriff um eine Ransomware-Attacke handelt.
Nachtrag vom 22.01.2024:
In einer Mitteilung vom 22. Januar 2024 meldete LoanDepot, dass die Täter sich Zugriff auf personenbezogene Daten von 16,6 Mio. Kunden verschafft haben. Betroffene würden inidviduell darüber informiert, welche Daten kompromittiert wurden.
Nachtrag vom 19.02.2024:
Die Ransomware-Gang ALPHV/BlackCat listete am 16. Februar 2024 auf ihrer Darkweb-Seite LoanDepot als Opfer. Dort ist zu lesen, dass das Unternehmen die Zahlung von Lösegeld verweigerte.
Nachtrag vom 27.02.2024:
LoanDepot hat gemeldet, dass sich die Zahl der tatsächlichen Betroffenn auf 16,9 Millionen Opfer beläuft. Die gestohlenen Daten umfassen Namen und Geburtstage, Wohn- und Mail-Adressen, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern sowie Bankdaten.
Nachtrag vom 07.08.2024:
LoanDepot hat aufgrund des Vorfalls 26,9 Mio. USD Verluste verzeichnet. Dies gab das Unternehmen nun bekannt.