Nachdem die Metro-Töchter in Frankreich und Österreich am 17. bzw. 18. Oktober 2022 von Hackerangriffen getroffen worden waren (wir berichteten über die Vorfälle in Frankreich und Österreich), gab nun die deutsche Metro AG am 20. Oktober 2022 eine Cyber-Attacke auf ihre Systeme bekannt. Nach ersten Erkenntnissen fiel auch hier ein Teil der IT-Infrastruktur aus. Wie der Konzern auf seiner Homepage bekanntgab, versucht man sich in den Metro-Märkten mit Offline-Systemen zur Zahlungsabwicklung zu behelfen. Online-Bestellungen werden bearbeitet, allerdings kann es zu Verzögerungen in der Abwicklung kommen.
Zu möglichen Datenpannen und weiteren Auswirkungen des Cyberangriffs wurden zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Nachricht noch keine näheren Angaben gemacht.
Update vom 23.10.2022:
Sechs Tage nach dem Cybererangriff dauerten die Störungen im Filialbetrieb des Großhandelsunternehmens weiter an.
Nachtrag vom 27. Oktober 2022:
Auch zehn Tage nach dem Cyberangriff kämpft Metro noch mit der Wiederherstellung aller digitalen Funktionen. Probleme bestehen noch bei der Rechnungsabwicklung, der Preisauszeichnung und der Zugangsverwaltung.