Am 16. März 2026 kam es weltweit zu Ausfällen bei Microsoft Exchange Online. Viele Nutzer konnten weder ihre Postfächer noch Kalender über Outlook, den Webzugang oder ActiveSync erreichen. Microsoft führte die Störungen auf ein Problem in der eigenen Netzwerk‑Infrastruktur zurück und stellte den Dienst bis zum frühen Nachmittag nach und nach wieder her.
Parallel dazu meldete sich auf Telegram die pro‑iranische Gruppe „Islamic Cyber Resistance in Iraq – 313 Team“ zu Wort. Sie behauptete, Microsoft‑365‑Server angegriffen und die Ausfälle verursacht zu haben. Verbündete Gruppierungen riefen in denselben Kanälen dazu auf, die „Cyber‑Mudschahedin“ sollten ihre Angriffe auf US‑Unternehmen verstärken. Für die angebliche Urheberschaft der Störungen legte jedoch niemand unabhängige Belege vor, und Microsoft selbst machte keinerlei Hinweise auf einen externen Angriff öffentlich.
Die Gruppe nutzte die Aufmerksamkeit außerdem, um weitere Drohungen gegen US-Unternehmen auszusprechen.