Das russische Lieferunternehmen PickPoint ist am 4. Dezember 2020 Opfer eines Cyberangriffs geworden, der zur Öffnung von 2.732 der insgesamt 8.000 vom Unternehmen in Moskau und St. Petersburg unterhaltenen Schließfächer in Packstationen führte. In Folge dessen wurden tausende Pakete ohne Autorisation zugänglich.
Als Ausgangspunkt für den Angriff nahmen die Hacker eine bis dato unbekannte Sicherheitslücke, die es ihnen ermöglichte, die Schließfächer ohne vorgehende Genehmigung des jeweiligen Verbrauchers zu öffnen. Laut Aussage von PickPoint wurden keine Diebstähle der exponierten Packete registriert.
Weder zur Identität noch zum Motiv der Angreifer gibt es bislang Informationen.