Raptor Technologies: Sicherheitsvorfall Ungeschützte Datenbank enthüllt 4 Mio sensible Datensätze u.a. zu Evakuirungsplänen von Schulen und Gesundheitsakten von Schülern.
Am 11. Januar 2024 veröffentlichte ein Cybersicherheitforscher in einem Blogpost, dass Raptor Technologies, Anbieter von Sicherheitssoftware für Schulen, eine Datenbank aufgrund einer Fehlkonfiguration öffentlich zugänglich gelassen hatte.
Die Datenpanne enthüllte rund 4 Mio Datensätze mit sensiblen Informationen zu Lehrern, Schülern und Angehörigen. Unter anderem betroffen sind sensible medizinische Informationen, Vorfallberichte und Gerichtsdokumente bezüglich einstweiliger Verfügungen. Auch Evakuirungspläne, Kamerastandorte, Gebäudepläne, Sicherheitslücken und Berichte zu Sicherheitsübungen an den Schulen waren so öffentlich zugänglich.
Weltweit wird die Software von Raptore Technologies von 60.000 Schulen genutzt.