Der ukrainische Cybergeheimdienst HUR MO Ukrainy knackte am 24. September 2025 erneut die IT-Systeme der russischen Besatzungsverwaltung auf der Krim. Sie erlangten rund 100 Terabyte sensibler Daten: interne Schreiben des Krim-Verwalters Sergej Aksjonow, militärische Personallisten und Unterlagen zur Verschleppung ukrainischer Kinder.
Die Dokumente enthielten Namen, Wohnorte und Schuldaten der Minderjährigen, die nach Russland und auf die Krim gebracht worden waren. Ermittler werten die Datensätze nun als mögliches Beweismaterial für Kriegsverbrechen. Zudem belegten die Akten Treibstoffengpässe und Verlustzahlen in Putins Armee. Es war der zweite Schlag binnen weniger Wochen. Bereits am 25. Juli 2025 gelang es dem Geheimdienst die illegitime Regierung empfindlich zu treffen.