Hacker haben mithilfe von Phishingmails, welche an Schweizer Hochschulen adressiert waren, mehr als 100.000 Euro ergaunert. Die Kriminellen forderten die Universitätsangehörigen mit gefälschten E-Mails zur Eingabe Ihrer Daten auf. Daraufhin gelangten sie in die Netzwerke der Universität und änderten dort die Empfängerkonten für die Gehaltszahlungen.
Die genaue Anzahl der betroffenen Universitäten wurde nicht öffentlich kommuniziert, jedoch wurde bestätigt, dass unter anderem der Universität Basel durch den Angriff ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Franken (umgerechnet ca. 14.000 Euro) entstanden ist. Die Universität in Zürich wurde ebenso in das Visier der Angreifer genommen, bemerkte jedoch die Betrugsversuche und konnte sie verhindern.