Bei einem Cyber-Angriff auf die australische Regierungsbehörde Service North-South-Wales (Service NSW) wurden die E-Mail-Konten von 47 Mitarbeitern kompromittiert. Dies ermöglichte es Hackern, die persönlichen Daten von etwa 186.000 Kunden zu stehlen.
Zu den Daten zählen u.a. Kundendaten, einschließlich Formularen, handschriftlichen Notizen, Transaktionsantragsunterlagen und Scans. Insgesamt wurden 3,9 Millionen Dokumente in einem Umfang von 738 GB gestohlen.
Laut der Behörde habe es sich bei diesem Vorfall um einen "kriminellen Angriff" gehandelt. Entsprechend wurde eine Polizeiuntersuchung in NSW eingeleitet. Die betroffene Behörde hat als Reaktion auf den Vorfall bereits ihre Cybersicherheitsinfrastruktur optimiert und plant, den bestehenden Geschäftsprozess zu modernisieren.