Lokale Medien berichten, dass Cyber-Kriminelle 50.000 Tausend Sicherheitskameras singapurischer Haushalte übernommen und deren Videoaufzeichnungen online zum Verkauf angeboten hatten. Zu dem 3 TB großen Material zählten unter anderem Aufnahmen privater Räumlichkeiten, darunter die Wohn-, Schlaf- und Badezimmer der Betroffenen.
Die Angreifer erhielten durch unzureichend gesicherte Cloud-Dienste sowie durch Beibehaltung von Standartpasswörtern Zugriff auf die IP-Kameras. Interessierte konnten über einen bestimmten Discordserver für 200 USD einen Zugang erwerben, um dauerhaft auf die Videos der manipulierten Kameras zugreifen zu können. Einige Videos wurden von Betreibern von Pornoseiten gekauft und auf diesen verteilt.