Die Stadtverwaltung Furtwangen wurde am 30. Juni 2026 Opfer eines Cyberangriffs; sämtliche Dienststellen schlossen vorläufig, die Verwaltung schaltete auf Notbetrieb. Das Bürgerbüro blieb geschlossen, E‑Mail war nicht mehr nutzbar, telefonisch blieb die Verwaltung erreichbar.
Die Stadt arbeitete mit der Cybersicherheitsagentur Baden‑Württemberg, der Kriminalpolizei Rottweil und dem Landesdatenschutzbeauftragten zusammen.
Laut Stadt blieb der Zugriff auf Melde‑ und Registerdaten aus. Zu Tätern, Schadsoftware und möglicher Beute lagen zunächst keine Erkenntnisse vor; das Ausmaß wurde forensisch geprüft. Bürgermeister Florian Merz sprach von einer bislang gut bewältigten Lage.