Die Stadtverwaltung in Potsdam wurde am 29. Dezember 2022 vermutlich Opfer eine Cyberattacke, da Hinweise auf Servern der Sadtverwaltung dafür gefunden wurden. Sämtliche Internetverbindungen wurden getrennt. Auch die Stadtwerke in Potsdam sind von dem Angriff betroffen. Diese haben sämtliche Internetverbindungen am 30. Dezember 2022 getrennt.
Mitarbeiter können nur eingeschränkt arbeiten. Der Online-Ticketverkauf ist nicht mehr möglich.
Bei einem früheren Vorfall im Januar 2020 blieb die Stadtverwaltung eine Woche lang offline.
Nachtrag vom 03.01.2023:
Auf Servern, wo die Cyberattacke vermutet wurde, werden nun Sicherheitstests durchgeführt. Hierbei wird das Ziel verfolgt, diese nun wieder an das Netz zu bringen.
Nachtrag vom 18. 01.2023:
Die Verwaltung von Potsdam hat bekannt gegeben, dass E-Mail-Server seit dem 16. Januar 2023 wieder funktionieren.
Nachtrag vom 22.01.2023:
Die Stadtverwaltung plant ab 23. Januar die IT-System Schritt für Schritt wieder in Betrieb zu nehmen. Priorität dabei haben die Systeme für Wohngeld und Fahrzeug-Zulassungen.
Nachtrag vom 26.01.2023:
Nachdem die Stadtverwaltung wieder schrittweise an das Netz angebunden wurde, wurden ungewöhnlich viele Anfragen aus dem internen Netzwerk an dritte Server verzeichnet. Daraufhin wurde sämtliche Infrastruktur umgehend wieder heruntergefahren.
Nachtrag vom 01.02.2023:
Die Stadtverwaltung benannte als Täter die Hive-Ransomware-Gruppe. Deren IT-Infrastruktur wurde durch eine koordinierte Aktion des FBI am 25. Januar 2023 unschädlich gemacht.
Nachtrag vom 08.02.2023:
Die Stadtverwaltung Potsdam schaltet ihre Onlineservices mittlerweile wieder hoch. So war die Stadtverwaltung am 8. Februar 2023 wieder per E-Mail erreichbar. Weitere Services sollen demnächst wieder online gestellt werden.