Am 11. März 2026 wurde der US‑Medizintechnikkonzern Stryker Opfer eines brutalen Cyberangriffs. Die iranische Hackergruppe Handala drang in die Systeme ein und setzte Wiper-Malware frei – Schadsoftware, die Daten nicht verschlüsselt, sondern unwiderruflich löscht. Handala behauptete, über 200.000 Server, Mobilgeräte und weitere Systeme in 79 Ländern gelöscht sowie 50 TB Daten kompromittiert zu haben.
Die Folgen waren weltweit spürbar: IT‑Systeme fielen von Kalamazoo bis Kalifornien aus, Produktionslinien kamen zum Stillstand, und in Kliniken gerieten geplante Eingriffe unter Druck. Akute Notfallbehandlungen blieben möglich, doch die Störungen trafen einen Konzern, dessen Geräte und Implantate in Operationssälen rund um den Globus eingesetzt werden.
Stryker bestätigte den Angriff und sprach von einem gezielten Schlag im Kontext geopolitischer Spannungen. Die Gruppe Handala bekannte sich offen über Plattformen wie Telegram. US‑Behörden stuften den Vorfall als Cyberwarfare‑Aktivität ein; Hinweise auf iranische Urheber seien deutlich.
Das Unternehmen isolierte betroffene Netzwerke sofort. Die Wiederherstellung dauerte mehrere Tage, während Lieferketten ins Stocken gerieten.
Nachtrag vom 07.04.2026:
Anfang April 2026 waren alle Systeme wieder einsatzfähig. Handala wollten Daten auf fast 80.000 Windows-Geräten gelöscht und 50 TB an Daten erbeutet haben. Diese veröffentlichte die Gruppe.
Nachtrag vom 04.09.2026:
Das Unternehmen bestätigte im Juni endgültig, dass keine Mitarbeitendendaten betroffen waren.