Zahlreiche Kunden hatten vom britischen U-Bahn-Betreiber Subway UK Phishing-E-Mails erhalten, in denen sie dazu aufgefordert wurden, über Links auf Dokumente zuzugreifen, die bzgl. einer angeblichen Bestellung noch bestätigt werden müssten. Ein Klick auf einen der Links führte jedoch zur Installation der Malware TrickBot. Diese erlaubt den Angreifern unter anderem im Browser gespeicherte Passwörter and andere Daten zu stehlen und sich über das Netzwerk auszubreiten. Des Weiteren wird sogar vermutet, dass TrickBot als Einfallstor für die Ransomwares Ryuk und Conti verwendet werden könnte.
Nachdem zunächst unklar blieb, wie es zu dem Vorfall kommen konnte und inwiefern Subway UK von Hackern infiltriert wurde – das Unternehmen sprach erst nur von einer Störung in dessen E-Mail-System, ohne den Grund dafür zu thematisieren – wurde nun bestätigt, dass ein gehackter Server für den Versand der Phishing-E-Mails verwendet wurde. Hinweise dafür, dass vom Hack auch Kundenaccounts betroffen sein könnten, gibt es bislang nicht. Das Unternehmen machte allerdings keine Angaben dazu, wie viele Personen infizierte E-Mails erhalten haben.