Im Mai 2023 kompromittierte eine Infostealer‑Malware einen Rechner der von der Türkei unterstützten Syrischen Nationalarmee in Suluk. Der Angreifer erbeutete Passwörter, Cookies und eine aktive Telegram‑Sitzung; zudem wurden unverschlüsselt gespeicherte Word‑Dokumente abgegriffen, darunter Verhörprotokolle, Klarnamen, Familiendaten, Fotos und Geständnisse von Gefangenen. Die spätere Analyse der Daten legte interne Missstände offen. Unter anderem gab es Hinweise auf ein mutmaßliches Spionagenetzwerk, einen von Soldaten betriebenen Menschenschmugglerring sowie ein manipuliertes Geständnis. Der Vorfall zeigt, wie gravierend mangelnde IT‑Hygiene militärische Geheimhaltung gefährden kann.