Am 26. September 2025 kam es im südkoreanischen National Information Resources Service (NIRS) in Daejeon zu einem schweren Brand, ausgelöst durch die Selbstentzündung eines Lithium-Ionen-Akkus während Wartungsarbeiten. Das Feuer zerstörte rund 858 Terabyte an Regierungsdaten, darunter das zentrale Cloud-System „G-Drive“, das Unterlagen von etwa 750.000 Beamten enthielt. Ein externes Backup existierte nicht, die Daten gelten als unwiederbringlich verloren.
Infolge des Vorfalls wurden 709 IT-Systeme deaktiviert, von denen bis Mitte Oktober lediglich etwa die Hälfte wiederhergestellt werden konnte. Besonders kritische Dienste wie Steuerportale und Notrufsysteme blieben über längere Zeit beeinträchtigt. Die Schäden sind erheblich, eine vollständige Wiederherstellung der verlorenen Daten gilt als praktisch ausgeschlossen. Ermittlungen wegen möglicher Fahrlässigkeit wurden eingeleitet.