Ein ehemaliger Besitzer eines Mobilfunkgeschäfts wurde für schuldig befunden, u.a. die Benutzerkonten von mehr als 50 T-Mobile-Mitarbeitern gehackt zu haben, um an Berechtigungen und Daten zur Entsperrung von Mobiltelefonen zu kommen. Hierfür benutzte er ausgefeilte Phishing-E-Mails, um mit Hilfe der abgeschöpften Identifikationsinformationen und dem T-Mobile IT-Helpdesk die Kennwörter der Mitarbeiter zurückzusetzen und sich so in Folge den Zugriff auf die Systeme zu verschaffen.
Mit illegal entsperrten Mobiltelefonen betrieb er zwischen August 2014 und Juni 2019 einen profitablen Handel. Der Umfang des betrügerischen Geschäfts wird von der Justiz auf 25 Millionen USD geschätzt.
Ein Urteil in dem Prozess wird für Anfang Dezember 2022 erwartet.