Bei einem Cyberangriff, der am 25. November 2022 begann, haben Cyberkriminelle Zugriff auf persönliche Daten von 37 Millionen Kunden von T-Mobile US erlangen können. Darunter fallen laut dem Telekommunikationsanbieter Namen, Adressen, Geburtstage und Telefonnummern.
Das Unternehmen bemerkte den Datendiebstahl am 5. Januar 2023 und konnnte innerhalb eines Tages den weiteren Datenabfluss stoppen. Des Weiteren sagte das Unternehmen, dass keine hochsensiblen Daten von dem Vorfall betroffen sind.
Die Angreifer konnten den Zugriff auf die Daten durch eine der APIs erlangen. Details zur Schwachstelle der Systemschnittstelle sind noch nicht bekannt.
Dies ist nicht der einzige Vorfall dieser Art, da T-Mobile US bereits im Juli 2021 Opfer eines Angriffs wurde und 57 Millionen Kundendaten gestohlen wurden (wir berichteten). Die Daten wurden damals im Darknet zum Verkauf angeboten.
Nachtrag vom 02.10.2024:
Die tatsächlichen Zahlungen, zu denen sich T-Mobile im Zusammenhang mit dem Angriff verpflichtet hat, belaufen sich auf eine 15,75 Mio. USD-Investition in verbesserte IT-Sicherheit sowie 15,75 Mio. USD zur Beilegung der FCC-Untersuchungen im Zuge dieses sowie drei anderer Vorfälle.