Am 21. September 2022 meldete ein Mitarbeiter der Telefónica España eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Anfragen in internen Systemen. Diese entpuppte sich als Cyber-Angriff, bei dem die Täter Nutzernamen und Passwort eines Angestellten nutzten, um in interne Systeme der Telefónica einzudringen. Dort hatten sie Zugriff auf Daten von 1.021.253 Personen. Als Folge der Attacke wies das Unternehmen betroffene Kunden an, ihre WLAN-Passwörter zu ändern.
Im Dezember 2024 verhängte die spanische Datenschutzbehörde ein Bußgeld von insgesamt 1,3 Mio. EUR wegen des Vorfalls. Ihrer Ansicht nach hätte er verhindert werden können, wenn Telefónica España angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der von ihnen verarbeiteten Daten implementiert hätte.