Am 16. Oktober 2026 stellte die Trauco AG aus Großefehn einen Cyber-Angriff auf die IT-Systeme der Trauco Gruppe fest. Das Unternehmen aktivierte nach der Entdeckung einen Notfallplan und isolierte die IT-Umgebung. Externe Spezialisten für IT-Sicherheit und Forensik untersuchen den Angriff, rekonstruieren das Vorgehen der Täter und bereiten einen sicheren Wiederanlauf vor.
Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Angreifer Zugriff auf gespeicherte Daten verschafft haben. Ob und welche Daten abgeflossen sind, ist noch unklar. Zu möglichen Erpressungsversuchen machte Trauco mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben.
Zu der Gruppe gehören 27 Standorte im Nordwesten Deutschlands. Das Unternehmen richtete am Wochenende einen Notbetrieb ein. Teils fallen die EC-Geräte an den Kassen aus, digitale Bestell- und Lieferdaten sind vorerst nicht verfügbar.