Der Hardware-Wallet-Hersteller Trezor meldete am 13. August 2026 einen Sicherheitsvorfall, die durch einen Angriff auf seinen Logistikdienstleister ShipMonk verursacht wurde. Unbekannte Täter nutzten am 6. August 2026 eine Zero-Day-Schwachstelle in der Analyseplattform Metabase aus, um sich Zugriff auf die Systeme von ShipMonk zu verschaffen. Betroffen sind fast 14.000 Kunden, die zwischen dem 10. Mai und 8. August 2026 Bestellungen erhielten. Bei 11.742 Kunden wurden vollständige Namen, Lieferadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern kompromittiert. Trezor betonte, dass die eigenen Systeme nicht betroffen waren, und warnte die Kunden vor gezielten Phishing-Angriffen. Die Erpressergruppe ShinyHunters wird mit dem Vorfall in Verbindung gebracht.
Nachtrag vom 18.08.2026:
Betroffen sind Kunden aus den USA, Portugal, Schweden, Brasilien, Großbritannien, Kolumbien und Italien.
Nachtrag vom 08.09.2026:
Mittlerweile wird die Betroffenenzahl auf 81.000 geschätzt.