Am 14. April 2026 drangen Cyberkriminelle in die Systeme des saarländischen Abrechnungsdienstleisters Unimed ein, der für zahlreiche deutsche Universitätskliniken Privatpatienten abrechnet. Die Täter kopierten zunächst Daten und versuchten anschließend erfolglos, die Infrastruktur zu verschlüsseln.
Betroffen waren unter anderem die Universitätskliniken Köln, Mainz, Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Homburg und Ulm. Gestohlen wurden Namen, Adressen, Rechnungsdaten, teils Gesundheitsinformationen und vereinzelt Bankdaten. Die Uni-Klinik Köln meldete rund 30.000 Betroffene, die Uni-Klinik Freiburg 54.000 – insgesamt dürfte der Vorfall deutlich über 100.000 Menschen betreffen.
Die Kliniken betonten, dass ihre eigenen Systeme intakt geblieben seien.