Zwischen 2012 und 2019 wurden Klima-Aktivisten in den USA Ziel einer mutmaßlichen Hacking-Kampagne, die darauf abzielte, ihre Arbeit zu behindern und sie zu diskreditieren. Laut US-Ermittlern soll die Washingtoner Lobbyfirma DCI Group, die für ExxonMobil arbeitete, die Angriffe in Auftrag gegeben haben. Der israelische Privatdetektiv Amit F. wird beschuldigt, die Operation geleitet zu haben.
Die gehackten Daten wurden offenbar genutzt, um Medienberichte zu lancieren, die Klimaklagen gegen ExxonMobil untergraben sollten. F. wurde im April 2023 in London festgenommen, und die USA beantragten seine Auslieferung. Sowohl DCI Group als auch ExxonMobil bestreiten jegliche Beteiligung an den Hacking-Aktivitäten.